Chronik

 

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Das Heinrich-Heine-Viertel (1958 - 1961)

Nach Planungen von Werner Dutschke und Josef Kaiser (gemeinsam mit Erhard Gißke und Klaus Sbrezesny) entstand von 1958 bis 1961 das Heinrich-Heine-Viertel. Die städtebauliche Planung sah vier- bis fünfgeschossige Wohnzeilen in fächerförmiger Anordnung zwischen Alte und Neue Jakobstraße (ehem. Neue Köpenicker Straße), Sebastianstraße und Heinrich-Heine-Straße (Neanderstraße) vor. Neben kleinen Wohnhöfen formulieren die Architekten einen sich vom Luisenstädtischen Kirchhof tief in die Siedlung ziehenden Grünraum. Zunächst war der Bau von 800 Wohnungen mit 2, 3 und 2 2/2-Zimemrn geplant. Auf den ersten Blick erscheinen die locker angeordneten Hausgruppen als schlichte Putzbauten. In Wirklichkeit dokumentieren die in Großtafelbauweise errichteten Zeilen des Typs Q3A den Beginn des industriellen Bauens in der DDR. Nach dem Bau der Mauer werden Teile des ursprünglichen Entwurfs nicht ausgeführt.
Die zunächst als "Neanderviertel-Wohnkomplex 14" bezeichnete Siedlung bildete den ersten von drei Wohnkomplexen (WK 14, 15 und 16) eines neuen Wohnbezirks zwischen Alte/Neue Jakobstraße, Köpenicker Straße und dem Bezirk Kreuzberg. In den sechziger Jahren entstanden östlich der Heinrich-Heine-Straße die Wohnkomplexe 15 und 16. Insgesamt umfasste dieser neue Wohnbezirk 4.000 Wohnungen für 15.000 Einwohner.



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